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Die Physik des Ich

Cover Die Physik des Ich

„Heiligabend 2012. Ein Krankenhauszimmer. Ein Vater, der laut den Ärzten bereits fort ist, während sein Körper noch atmet. In diesem Moment zwischen Sein und Nicht-Sein beginnt die Frage, die zu diesem Buch führt: Wie entsteht Identität?“

Die 12 Archetypen der Grenze

In zwölf Stufen zeigt Thomas Peter Küper, wie Identität nicht durch Verbindung entsteht, sondern durch Abgrenzung. Jede Ebene der Realität definiert ihr „Ich“ durch die Unfähigkeit oder das Verbot der Berührung:

Elementar

Neutrinos & Photonen

Neutrinos, die vor Erinnerung fliehen. Photonen, die im Moment der Berührung sterben. Die Physik der reinen Isolation.

Bindung

Quarks & Atome

Quarks, gefangen in erzwungener Nähe. Atome, die zum ersten Mal eine Form sind. Identität als Widerstand.

Komplexität

Moleküle & Leben

Moleküle, deren Verbindung neue Isolation schafft. Und schließlich: Leben, das die höchste Form der Abgrenzung perfektioniert.

„Trennung ist nicht das Problem, sondern das Prinzip. Identität entsteht nicht durch das Auflösen von Grenzen, sondern durch ihre Vollendung.“

Wissenschaftlich. Philosophisch. Kompromisslos.

Die Physik des Ich ist keine wissenschaftliche Abhandlung im klassischen Sinne und keine Selbsthilfe. Es ist eine Karte des Seins für jene, die bereit sind, die Härte der Wahrheit der Versöhnung vorzuziehen. Ein Werk über die Poetik des Getrenntseins.

Poetisch ohne Sentimentalität. Eine Ontologie der Identität.