AVI
Axiomatisches Vakuum-Integral. Ein kosmologischer Theorieansatz, der bei realen wissenschaftlichen Befunden beginnt und in meinen Büchern fiktional weitergeführt wird.
Beobachtungsdaten, etablierte Modelle und offene Spannungen der modernen Kosmologie bilden den Ausgangspunkt.
Eine eigenständige kosmologische Hypothese. Nicht etabliert, aber als Theorie von der fiktionalen Anwendung getrennt.
Die Romane dürfen AVI weiterdenken, anwenden und Konsequenzen zeigen, die wissenschaftlich nicht gesichert sind.
Der reale Ausgangspunkt
AVI setzt nicht bei Omnizedenz und nicht bei einer literarischen Metapher an. Der Ausgangspunkt ist die moderne Kosmologie: die Expansion des Universums, die Entwicklung kosmischer Strukturen, Vakuumzustände und die Frage, ob unsere gegenwärtigen Modelle alle Beobachtungen über sämtliche kosmischen Epochen hinweg vollständig beschreiben.
Besonders interessant sind für mich Spannungen zwischen unterschiedlichen Beobachtungswegen und Datensätzen. Dazu gehört etwa die Hubble-Spannung. Solche Befunde sind kein Beleg für AVI. Sie sind reale wissenschaftliche Fragen, an denen eine neue Hypothese überhaupt erst geprüft werden müsste.
- Beobachtungsdaten und Messreihen sind keine AVI-Ergebnisse.
- Etablierte kosmologische Modelle werden als etablierte Modelle behandelt.
- Offene Spannungen sind offene Spannungen — kein nachträglicher Beweis für meine Theorie.
Die eigene Hypothese
AVI untersucht die Möglichkeit, dass die Kopplung lokaler Prozesszyklen und Prozessraten an globale kosmologische beziehungsweise informationelle Referenzparameter nicht über alle Epochen identisch sein muss.
Dabei sage ich ausdrücklich nicht, dass „die Zeit schneller oder langsamer läuft“. Eine Rate ist nur im Verhältnis zu einem Vergleichsstandard sinnvoll. Die eigentliche Frage lautet deshalb: Kann sich die Relation zwischen lokalen Prozessen und einem globalen kosmologischen Referenzzustand mit der Epoche verändern?
Für diesen globalen Referenzzusammenhang verwende ich Φ(a). Φ ist kein räumlich verteiltes, propagierendes Skalarfeld. Im Arbeitsmodell ist es ein globaler Zustandsparameter beziehungsweise ein integriertes Gedächtnis der kosmologischen Entwicklung.
- AVI ist nicht etablierte Physik.
- Die Hypothese muss an Beobachtungen anschließbar und prinzipiell falsifizierbar formuliert werden.
- Postulate, Ableitungen, Interpretationen und reale Befunde müssen getrennt bleiben.
- Eine Übereinstimmung mit einzelnen Anomalien genügt nicht als Bestätigung.
AVI in meinen Büchern
In meinen Romanen darf AVI weitergehen als die Theorie. Dort kann aus einer kosmologischen Hypothese eine erfahrbare Wirklichkeit werden. Figuren können Konsequenzen beobachten, technische Anwendungen entwickeln oder auf Phänomene treffen, für die es in der realen Wissenschaft keinen gesicherten Nachweis gibt.
Dieser Teil ist Fiktion. Ich benutze ihn nicht als Beleg für AVI und AVI nicht als wissenschaftliches Gütesiegel für die Romane.
Gerade diese Trennung ist für mich wichtig: Die Fiktion darf ausprobieren, wohin ein Modell führen könnte. Sie kann stimmen. Sie muss es nicht.