Kurzteaser

Eine Hochzeitsnacht in Chiang Mai, eine Lücke im Gedächtnis, eine Nachricht neun Wochen später. Nichts gefragt erzählt von einem Mann, der zwei Leben führt, ohne es sich einzugestehen — und von den drei Frauen und zwei Kindern, die mit seinem Schweigen leben.

Ein Roman über Vaterschaft als Haltung, nicht als Biologie.

Der Roman

Irgendwo in einer Gasse in Chiang Mai steht ein Ranat. Es gehört Mia, sieben Jahre alt, präzise in allem was sie tut. Ihr Vater hat ihr gezeigt, wie man die Mitte trifft. Woher er das weiß, fragt sie nicht.

Nichts gefragt ist ein Roman über eine Familie, die keine sein sollte und es trotzdem wurde — und über alle, die davon wissen und schweigen, und alle, die es nicht wissen und trotzdem spüren.

Thomas Peter Küper erzählt in ruhiger, präziser Prosa von Delhi und Chiang Mai, von europäischen Küchen und thailändischen Märkten, von Postkarten über Schreibtischen und Briefen die nie abgeschickt werden. Und von Mia, die mit siebzehn zum ersten Mal unter dem Bodhi-Baum sitzt und versteht, dass manche Fragen keine Antwort brauchen. Nur einen Ort.

„Ein Roman in vielen Stimmen, über das, was klingt, wenn man es loslässt.”