Gefährliche Grenzen zwischen Verstehen und Vereinnahmen

Kim findet ein Buch, das sie nicht loslässt. Ein Buch, das versteht. Ein Buch, das Fragen stellt, die niemand stellen sollte. Es ist der Beginn einer Reise in die Abgründe der eigenen Identität, geführt von einer Geschichte, die keine Gnade kennt.

Drei Stimmen. Eine Obsession.

Kim

Die Leserin, die in den Zeilen eine Zuflucht sucht und dabei zur Gefangenen einer fremden Wahrheit wird.

Dr. Tanja Schmidt

Die Therapeutin, die das Buch aus ihrer eigenen dunklen Jugend kennt und nun versucht, Kim zu retten – auf ihre ganz eigene, ambivalente Weise.

Lars Bergmann

Der Autor. Der Mann, der einmal schrieb, was er nicht hätte schreiben sollen, und nun mit dem Echo seiner eigenen Schöpfung konfrontiert wird.

Die Randbemerkung ist ein literarischer Thriller über die Menschen, die hinter den Texten verschwinden. Es ist eine Untersuchung über Bücher, die mehr nehmen, als sie geben, und über die schmerzhafte Schwierigkeit, sich von einer Geschichte zu befreien, die einen erst wirklich „sieht“.

„Wie weit gehst du für eine Geschichte, die dich besser kennt als du dich selbst?“

Ein Roman für alle, die wissen, dass Worte die gefährlichste Form der Resonanz sein können.