Sureskhal
Eine Investmentbankerin flieht in ein Schweigekloster in Ladakh – und entdeckt, dass ihre Wahrnehmungslücken ein dreißig Jahre altes Trauma sind. Sureskhal: Die Kunst, einander zu verfehlen, selbst wenn man sich berührt.Die Kunst, einander zu verfehlen
Station: Ladakh
Flucht nach Ladakh: ein buddhistisches Meditationsretreat, sechstausend Kilometer von der Finanzwelt entfernt. In der erzwungenen Stille entdeckt Anna, dass ihre Lücken System haben.
Was, wenn die Lücken nicht neurologisch sind, sondern psychisch? Wenn der Körper sich erinnert an das, was der Verstand verdrängt hat? Eine Nacht in Frankfurt, 1994. Eine Tanzfläche, auf der sie zum ersten Mal verschwand. Trauma oder Transzendenz?
Zwei Generationen. Eine Resonanz.
Dann kommt Lotta. Ihre sechzehnjährige Tochter, die mit Ketamin versucht, die Dissoziation der Mutter chemisch zu replizieren. Zwei Frauen, gefangen in einem Raum ohne Ausgang, verbunden durch das Bedürfnis, die Realität zu verlassen.
„Sureskhal – ein Wort ohne Übersetzung. Die Kunst, einander zu verfehlen, selbst wenn man sich berührt. Die Kunst, am selben Ort zu stehen und dennoch Lichtjahre voneinander entfernt zu sein.“Definition des Unaussprechlichen
Sureskhal ist ein Roman über die Konstruiertheit des Ichs, über vererbtes Trauma und die Frage, was bleibt, wenn die Wahrnehmung Risse bekommt. Präzise, fragmentiert und schonungslos in seiner Untersuchung der modernen Seele.
„Bricht sie zusammen – oder öffnet sie sich endlich?“