Januar 2025
Dieses Gedicht entstand nebenbei — aus Gedanken über Glaube, Philosophie und den Ursprung des Seins. Es geht um Entwicklung, um Erfahrungen, die manchmal wehtun, und darum, wie man daran wachsen kann.
Erhebe dich, Seele
Erhebe dich, Seele, flieg mit dem Wind, keine Ketten mehr, die dich binden, kein Schatten, der dich verschlingt, nur der Himmel, weit und offen.
Die Straßen aus Tränen, sie glänzen im Licht, jeder Schmerz hat eine Stimme, die flüstert, doch niemals zerbricht, denn auch Dunkelheit trägt die Sonne in sich.
Ich war Asche, ich war Sturm, doch selbst in der Stille wuchs ein Lied, die Flammen brannten mich zu Grund, doch aus der Glut erwacht das Lied.
Sieh, die Nacht vergeht im Morgen, kein Verlust bleibt für immer hier, jeder Sturz, jedes Verloren, führt den Weg zurück zu mir.
Hört ihr Stimmen aus der Ferne, sie klingen nicht mehr voller Leid, sie singen nicht von toten Sternen, sondern von der Ewigkeit.