Romane Sachbücher Universen Philosophie Kontrakomologie Mishkenaz Texte Über mich
Lyrik & Manifest

Ich erinnere mich

Prosagedicht Thomas Peter Küper

März 2025


Wenn das innere Licht eines geliebten Menschen zu verblassen scheint und er sich im Nebel der Erschöpfung oder des Zweifels verliert — dann braucht es manchmal den Blick von außen. Dieser Text ist ein solcher Blick: eine Brücke aus Erinnerung und unerschütterlichem Glauben, gebaut für jemanden auf dem Weg zurück zu sich selbst.


Ich erinnere mich

Ich erinnere mich an dein Lachen im Wind, an das Licht in deinen Augen — es war leicht, echt, lebendig.

Ich erinnere mich an stille Momente, an deine Wärme, an das, was man nicht erklären musste.

Jetzt sagst du: „Ich bin Chaos.” Aber ich sehe dich anders. Nicht als Fehler, nicht als Schuld, sondern als Mensch, der viel fühlt, der geliebt hat, der wichtig war.

Du bist nicht verloren. Nur müde. Und das ist okay.

Wenn du dich selbst nicht findest, atme. Halte kurz inne. Sprich leise mit dir selbst.

Du musst nicht zurück — nur weiter. Dorthin, wo es wieder heller wird.

Ich glaube an dich. Du wirst dich wiederfinden.

LyrikErinnerungGlaubeErschöpfungZuspruch
← Alle Texte