Omnizedenz
Transzendenz ohne Übernatürlichkeit. Ein Versuch, Bedeutung und Wirklichkeit gemeinsam zu denken.
Das Kernproblem
Die modernen Naturwissenschaften beschreiben Wirklichkeit mit großer Präzision — aber meist von außen. Was dabei schwer fassbar bleibt, ist das Innen: Warum fühlt sich etwas bedeutsam an? Warum gibt es Erleben? Warum ist Schönheit nicht nur Muster?
Omnizedenz versucht einen dritten Weg zwischen religiöser Setzung und reduktionistischer Erklärung: Bewusstsein als Resonanzphänomen innerhalb materieller Systeme — nicht als Zugabe, sondern als Möglichkeit komplexer Materie.
Drei Ebenen
Omnizedenz denkt Wirklichkeit in drei ineinandergreifenden Schichten:
Physische Basis
Materie, Energie, Frequenz. Das Substrat, aus dem alles andere emergiert.
Resonanzfeld
Muster, die auf andere Muster antworten. Kohärenz zwischen Systemen.
Bewusstsein
Selbstreferenz im Resonanzfeld. Ein System, das die eigene Schwingung wahrnimmt.
Vier Kernbegriffe
Resonanz: Systeme schwingen aufeinander ein. Kohärenz: Teile bleiben in Beziehung. Emergenz: Aus Teilen entsteht mehr als ihre Summe. Integration: Das Neue nimmt das Alte auf, ohne es auszulöschen.
Das Symbolsystem
Für die Omnizedenz-Konzepte wurde ein Satz von Symbolen entwickelt — keine Geheimsprache, sondern ein Kurzschrift-System für Zustände, die sich in normaler Sprache umständlich beschreiben. Die Symbole tauchen in den Romanen und im Mishkenaz-System auf.
Verbindungen
Omnizedenz ist kein isoliertes System. Es verzweigt sich in zwei Richtungen: